All is well in all of Creation

Dankbarkeit

Dankbarkeit

Wie fühlt sich Dankbarkeit für Dich an? Ja, nimm Dir einen Moment Zeit und fühle Dankbarkeit, gerade jetzt. Lies erst weiter, nachdem Du das gemacht hast.

Na, wie gut ist es Dir gelungen, einfach das Gefühl von Dankbarkeit zu fühlen? Das Gefühl sich so richtig in Deinem Körper ausweiten zu lassen? Die Wärme, das Glück und das Wohlbehagen dieses Gefühls zu spüren? Ein richtiger Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele.

Wahrscheinlich ist es Dir ergangen, wie es so vielen von uns passiert. Das Gefühl kam kurz auf und wurde dann von anderen Emotionen wie etwas schuldig sein überlagert. Und schon ist diese Glückseligkeit des Gefühles der Dankbarkeit hinweg gefegt. 

Wollen wir uns das kurz mal anschauen?

Dankbarkeit und Schuldigkeit

Wie oft haben wir doch als Kinder gehört, Du musst dankbar dafür sein, oder jemandem dankbar sein. Also, da war immer eine Erwartung daran geknüpft. Dankbarkeit war immer mit einer Person oder eine Sache verknüpft und man musste Dankbarkeit huldigen. Also bestand immer eine Art von Abhängigkeit und das fühlte sich nie richtig gut an.

Viele Menschen heute nehmen lieber nichts mehr an, als dass sie das Gefühl von Dankbarkeit zuliessen, das sie dann automatisch in eine Position von Ich schulde etwas bringt. Menschen sind oft heute deshalb sehr einsam, sie haben sich das so ausgesucht, denn die Einsamkeit ist besser zu ertragen, als der Gedanke, dass man irgend jemandem etwas schuldet, das man vielleicht gar nicht mehr so zurückzahlen kann.

Wie können wir dieses Dilemma den wirklich lösen in uns? Wir alle sehnen uns nach einer gewissen Art von Nähe und Vertraulichkeit. 

Habt Ihr es schon erlebt, dass Ihr jemandem etwas zuliebe tun möchtet und wir gehen mal wirklich davon aus, dass Du nichts zurück erwartest von Deiner Tat? Welches Gefühl bekommst Du, wenn Du etwas offerierst, das immer wieder zurück gewiesen wird?

  • Ich kann der Person nichts recht machen
  • Ich weiss doch, was dieser Person jetzt so richtig gut tun würde
  • Vermeidet mich diese Person?
  • Was tue ich falsch, dass nichts angenommen wird?
  • etc

oder

  • Du gehst einfach auf Deinem Weg weiter mit dem selben Lächeln im Gesicht, das Du schon vorher hattest, unbekümmert und frei.

Na, wo liegt denn Deine Antwort? Tja, solange wir die Antwort im oberen Bereich finden, sind wir auch noch an die Verknüpfung von Dankbarkeit und Schuldigkeit gebunden, allerdings von der Seite des Gebenden her.

Wenn Du Lust hast, übe doch einfach ein wenig, etwas zu geben (egal, ob es angenommen wird oder nicht) und dann zu spüren, was es in Dir bewirkt. Egal, was es bewirkt, mit der Zeit findest Du ein Lächeln in dieser Sache und das ist dann auch genau der Moment, wo Du langsam fähig wirst, etwas anzunehmen und Dich in dem Gefühl der Dankbarkeit für den Moment baden kannst.

Viel Spass dabei!

" Ohne Deine Zustimmung kann Dich niemand minderwertig fühlen lassen. "
Eleanor Roosevelt